Alles ist erst im Aufbau …….

Hochwasser-Check

Wie sieht es aus mit dem Risiko eines Hochwasser-Schadens an meinem Standort?

Hochwasser-Alarm im Kreis Gießen 1984 (Foto THW Gießen)

Wenn bereits in den vergangenen Jahren Hochwasser Land und Gebäude gefährdeten, so muss damit gerechnet werden, dass sich mit zunehmender Erwärmung der Erde diese Gefahren vergrößern.

Wer hat mehr Erfahrung mit den Gefahren und den tatsächlichen Schäden als die Versicherer?
Hier ein Hochwasser-Check aus dem Portal der GDV
(Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. ).

Mit einem Klick auf das Bild („Hochwasser-Check“) kommen Sie zu diesem Portal

Beachten Sie bitte, dass das Ergebnis des Checks auf den Erfahrungen aus der Vergangenheit beruht,
unser Risiko allerdings in der Zukunft liegt. Unwetter mit Starkregen können überall auftreten.

Digitaler Impfnachweis

Ein Schreiben von einem Ministerium aus Wiesbaden bekommt man eigentlich selten.

Aktuell sind aber sehr viele Briefe versendet worden, und meiner erreichte mich am 2. 7. 2021.

Es geht darum, jedem Bürger einen elektronischen Nachweis zu geben, dass er vollständig geimpft wurde. Seit einigen Wochen konnte jeder diesen Nachweis von Apotheken in das eigene Handy übertragen lassen.

Mit dem jetzigen postalischen Nachweis vom Ministerium kann jeder Geimpfte selbst den Nachweis in sein Handy übertragen. Dazu gibt es zwei Apps, die den übersandten QR-Code annehmen:

Die CovPass-App und die Corona-Warn-APP

Das Zertifikat ist Europaweit gültig
CovPass-App
Corona-Warn-App

Unabhängig davon bleiben die bisherigen Nachweise im Impfbuch und der Ersatz-Nachweis weiterhin gültig. Auch der jetzt übersandte Nachweis in Papierform ist gültig und sollte aufbewahrt werden.
Denn: Nicht jeder Nachweis per Handy funktioniert in der Praxis. Das habe ich am vorletzten Wochenende persönlich erfahren. Und manchmal ist auch der Akkiu des Handys leer.

Wichtig ist noch, dass alle Nachweise nur in Zusammenhang mit dem Personalausweis gültig sind,
denn alle Nachweise lassen sich elektronisch kopieren und damit wäre auch Mißbrauch möglich.

Das übersandte Zertifikat erschließt sich dem Leser nicht sofort. So ist das Blatt beidseitig bedruckt und beide Seiten erscheinen dem Leser als identisch. Eine Seiten-Numerierung gibt es nicht. Die Seiten sind aber nicht identisch. Jede Seite beinhaltet das Zertifikat für eine einzelne Impfung.

Lesen Sie weiter unter Impfnachweis, wie dieser digitale-Impfnachweis ins Handy installiert wird.

Das Fax als Risiko beim Datenschutz?

So titelte am 1. Juli der Gießener Anzeiger

VDE-Institut warnt: Alte Faxgeräte – ein Einfallstor für Hacker
VDE warnte schon 2018 vor alten Faxgeräten

Ich fühlte mich direkt angesprochen. Wegen einiger Komplikationen am Auge bekam ich die Untersuchungsergebnisse meiner Augenarztpraxis als Computer-Ausdruck mit nach Hause und für meinen Hausarzt. Für die Nachverfolgung des Heilungsprozesses wäre ein digitales Bild besser, da dabei verschiedene Ansichtsebenen sowie Farbanpassungen beim Betrachten am Computer möglich sind. Das sei nicht erlaubt wegen der Gefahr des Datenklaus im Netz und wegen des Datenschutzes. Nur Faxe seien erlaubt. Auf meinen Einwand, man könne doch wenigstens mir persönlich das Untersuchungsergebnis als Mailanhang schicken, musste die medizinische Fachangestellte ebenfalls ablehnend reagieren. Ich werde also vor meinen eigenen Daten geschützt.
Beim nächsten Besuch sprach ich mit meinem behandelnden Augenarzt darüber. Ich schlug vor, einen USB-Stick mitzubringen. Er meinte, dazu müsse er die Chefin befragen – was er tatsächlich tat. Er rief mich sogar zu Hause an, ich solle beim nächsten Besuch einen original verpackten Stick mitbringen. Mit diesem Arzt bin ich auch wegen seiner Behandlungsmethoden sehr zufrieden. Er hat übrigens in Wien studiert. Ob das eine Rolle spielt?

Interessant ist, dass laut Artikel im Anzeiger genau das gefährlich ist, was die meisten Praxen tun – und auch immer noch viele Gesundheitsämter und sonstige Behörden: Alles wird per Fax gesendet. „Die Nutzung von unverschlüsselten Faxgeräten bei einer risikoreichen Verarbeitung personenbezogener Daten sei als Datenschutzverstoß einzuordnen.“ (Datenschutzbeauftragte Bremen und Rheinland-Pfalz) Die Faxe werden oft in Mails umgewandelt, um Papier zu sparen. Sie sind damit genauso wenig geschützt wie eine unverschlüsselte Mail.
Aus dem Büro des Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Alexander Roßnagel, heißt es: „Faxe sind grundsätzlich unsichere Kommunikationsmittel.
(…….)Im Hinblick auf die Nutzung in Arztpraxen vertrete Roßnagel die Ansicht, dass Gesundheitsdaten grundsätzlich nicht per Telefax übermittelt werden sollten.

Roßnagel setze sich dafür ein, dass das Thema demnächst auf der Datenschutzkonferenz aufgegriffen wird.

Was soll der Patient von diesen Aussagen halten?

„Darf ich das?“

eine App fürs Handy, die einen Überblick über aktuelle Corona-Verordnungen gibt

Es wird wieder mehr gereist.
Und in jedem Landkreis kann es andere Corona-Regeln geben. Wer schnell einen Überblick erhalten möchte, was in seiner Region nicht erlaubt ist, findet hier eine gute Hilfe

Die „Darf ich das?“-App bietet einen genauen Überblick über relevante Verordnungen in deiner aktuellen Region. Zusätzlich können bevorzugte Orte und Themengebiete gespeichert werden.

Es werden für die gesuchten Orte zunächst die Inzidenzen angezeigt.

Im weiteren Display (scrollen) gibt es alle aktuellen Hinweise, zum Teil verlinkt, so dass die Informationen recht vollständig sind.

Im Bild ist die aktuelle Inzidenz am 4. 7. von Gießen mit 4,1 angegeben, wobei sich diese Inzidenz auf das RKI bezieht und nicht auf das Gesundheitsamt des Kreises Gießen.

Auch der Verlauf der Inzidenz der letzten 2 Wochen ist dargestellt.

Wer verreist, sollte diese App auf seinem Handy haben.

Die App wird durch die Björn-Steiger-Stiftung und andere Freunde unterstützt.
Sie ist kostenlos.

Digitaler Impfnachweis

In der Corona-Warn-App

Ein Schreiben von einem Ministerium aus Wiesbaden bekommt man eigentlich selten.

Es geht darum, jedem Bürger einen elektronischen Nachweis zu geben, dass er vollständig geimpft wurde. Seit einigen Wochen konnte jeder diesen Nachweis bereits von Apotheken in das eigene Handy übertragen lassen.

Mit dem jetzigen postalischen Nachweis vom Ministerium kann jeder Geimpfte selbst den Nachweis in sein Handy übertragen. Dazu gibt es zwei Apps, die den übersandten QR-Code annehmen:

Die CovPass-App und die Corona-Warn-APP

Der QR-Code ist Europaweit gültig
CovPass-App
Corona-Warn-App

(Es braucht nur eine App installiert zu werden, ich empfehle jedoch beide Apps zu installieren)

Folgender Abschnitt ist auf dem Impf-Zertifikat abgedruckt:

Obiger QR-Code ist kein Impf-Zertifikat

Bei zwei Impfungen:
Sie haben mit dem Schreiben ein DIN A4- Blatt mit dem Nachweis der Impfungen erhalten. Dieser enthält auf beiden Seiten einen QR-Code, für jede Impfung also einen eigenen Impfnachweis. Sie müssen beide QR-Codes mit dem Handy in die jeweilige App übertragen.
Sind Sie mit Johnson&Johnson nur einmal geimpft worden, ist nur der Code der Seite 1 zu übertragen.


Zertifikat für Genesene mit einer Impfung

Seit dem 09. Juli können Genesene mit einer Impfung ebenfalls ein Zertifikat auf ihr Handy bekommen. Dies führen die Apotheken durch.


So wird das Zertifikat für vollständig Geimpfte in die Corona-Warn- App installiert.

1. Wenn Sie die App öffnen, wird Ihnen die Startseite gezeigt.
2. Wählen Sie unten die Auswahl „Zertifikate“ aus
3. Der nächste Schritt
4. Scanne Sie den QR-Code, der Ihnen zur Verfügung gestellt wurde.
5. Nach dem Scan finden Sie hier Ihre Zertifikate
6. So sehen die zwei Impfungen als Zertifikat aus

Unabhängig davon bleiben die bisherigen Nachweise im Impfbuch und der Ersatz-Nachweis, den Sie evt. bei der Impfung erhalten haben, weiterhin gültig. Auch der jetzt übersandte Nachweis in Papierform ist gültig und sollte aufbewahrt werden. Nicht jeder Nachweis per Handy funktioniert in der Praxis. Das habe ich am vorletzten Wochenende persönlich erfahren. Und manchmal ist auch der Akkiu des Handys leer.

Wichtig ist noch, dass alle Nachweise nur in Zusammenhang mit dem Personalausweis gültig sind,
denn alle Nachweise lassen sich elektronisch kopieren und damit wäre auch Mißbrauch möglich.

Für die CovPass-App folgt eine gesondert Installations-Anleitung

Hausnotrufknopf kann Leben retten

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Notrufknopf_1-576x1024.jpg

Hallo zusammen, heute mal ein anders Thema von mir. Heute geht es um die Notrufknöpfe.

Diese Notrufknöpfe (Hausnotruf) gibt es von den Johannitern und vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). Kann sein, dass es noch mehr gibt; diese kenne ich aber nicht.

Warum schreibe ich das? Ganz einfach. Meine Mutter (87 Jahre jung) hat auch so einen Knopf. Eigentlich hat sie ihn ja immer um das Handgelenk. Es gibt diese wohl auch als „Halskette“. Dies findet meine Mutter nicht gut. Ist aber Geschmacksache, was jeder mag, Hauptsache man hat ihn.

Da gehört der Knopf nicht hin..
Geanu da! Ums Handgelenk oder eben um den Hals.!
..Hier auch nicht

Also, an einem Samstag ist meine Mutter im Bad hingefallen und hatte den „Knopf“ nicht um das Handgelenk. Der lag sonst wo. Ich kam um 10 Uhr zu Ihr und hab sie gefunden. Sie lag wohl 90 Minuten auf dem Boden. Nicht lustig. Die Quittung: Sie musste ins Krankenhaus. Nun ist sie zum Glück wieder zuhause und es geht ihr soweit gut.

Aber, was ich sagen möchte: Bitte lasst den Notrufknopf in der Nähe von euch. Besser, ihr tragt ihn immer am Körper! Egal wie alt ihr seid. Wenn ihr so einen Knopf habt, nehmt ihn bitte. Drückt drauf! (auch das macht meine Mutter leider nicht, wenn was ist) Dieser Knopf kann euer Leben retten! Wir können doch alle froh sein, das es sowas heute gibt.

Und was Wichtiges: Der Knopf ist wasserdicht! Meine Mutter hat einen neuen Knopf aus 2020/21. Ich habe extra bei den Johannitern angerufen und sie haben es mir bestätigt. Und wenn ihr es nicht genau wisst, fragt nach! Hier sind die Angehörigen gefragt. Keine Ahnung wie es bei den älteren Geräten ist. Und leider passieren in der Dusche/Bad die meisten Unfälle.  

Ich hoffe, meine Mutter hat daraus gelernt. Auch mit 87 Jahren kann man noch was lernen. Hoffe ich….

Hier ein Link für ein Angebot für den Notrufknopf. Evtl. mag ja jetzt jemand was unternehmen. Oder bei den bekannten Nummern anrufen/anfragen (Johanniter/DRK)

Fotos: F.Scholz

Die Pfarrei St. Anna in Bieber sammelt bis 31.Juli gebrauchte Handys und Smartphones

Bitte geben Sie Ihre alten Geräte dort ab, entweder während des Gottesdienstes oder im Pfarrbüro
(Mo-Fr 9.00 – 12.00 Uhr, Mo und Mi auch 14.00 – 17.00 Uhr)

Die Rohstoffe können wiederverwendet werden. Außerdem erhält das Hilfswerk Missio, das die Sammelaktion verantwortet,
für jedes gespendete Handy einen Beitrag, mit dem Familien in Not unterstützt werden.

Die obenstehende Graphik zeigt, was alles in Handys und Smartphones enthalten ist. Vor allem das, was sich unter „1% andere“ verbirgt, ist voll von Seltenen Erden*), die unter teils menschenunwürdigen Bedingungen als Erze abgebaut und aus dem Erz herausgelöst werden müssen. Ein bekanntes Beispiel ist Coltan, aus dem Kobalt gewonnen wird.

„Ein Großteil der Erze stammt aus Ostafrika. Allein die Minen im Kongo tragen schätzungsweise 60 Prozent zur weltweiten Coltan-Produktion bei, ihr Anteil am Weltmarkt für Kobalt beträgt 50 Prozent. Die Metalle stecken in den Kondensatoren und Akkus der Geräte. Der rohstoffreiche Osten des Landes ist allerdings nach wie vor Schauplatz von bewaffneten Auseinandersetzungen: Der Bergbau werde teilweise von Milizen kontrolliert und von Kindern unter schlimmsten Bedingungen geleistet, berichten Hilfswerke wie Amnesty International. Mehr als 40 000 Minderjährige sollen ohne Schutzkleidung in den Minen arbeiten, manche von ihnen seien erst sieben Jahre alt. Hinzu kommt, dass die Kontrollen schwierig sind. Schätzungen der Berkeley University zufolge arbeiten nämlich 90 Prozent der Coltan-Schürfer in kleinen Minen – und nicht im industriellen Großbergbau.“ Quelle: Der Tagesspiegel, 17. 3. 19  https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/rohstoffabbau-wie-schmutzig-ist-das-geschaeft-mit-den-smartphones/24057234.html

Ein Auto von Tesla benötigt für die Batterien etwa 12kg Kobalt.
Es ist ein neues Thema, erlaubt aber die Frage “Wie umweltfreundlich sind Elektroautos tatsächlich?“

*)https://selteneerden.de/

Die CO2-Ampel und mehr …

In Zeichen Corona ist immer wieder von der Überwachung des CO2-Wertes in Räumen die Rede. Hier wird ein indirekter Weg aufgezeigt, mögliche Risiken der Viren-Übertragung frühzeitig zu erkennen.

Auch in Schulen wurden solche Überwachungen bereits eingesetzt, sei es als gekaufte Messgeräte mit Zahlenangaben über die Höhe des CO2-Wertes oder auch als Ampel. Wie wird das ganze gemessen? Innerhalb des Projektes Digital-in-Biebertal.de soll das Thema angesprochen werden und in der Homepage Digitale-Werkstatt-Biebertal.de gebaut werden. Dabei wird nicht nur auf den CO2-Wert eingegangen sondern auch auf andere Gase, die wir ausatmen und messen können.

Radioaktivität bei mir zu Hause …

Bei mir war es in der Mittelschule, als im Physik-Unterricht der Lehrer mit einigen Schülern ein kleines Projekt realisierte, das den Lehrer selbst insteressierte: Ein Meßgerät zum Messen der Radioaktivität im Klassenraum: Der Geiger-Müller-Zähler.
Bis heute ist dieses Meßverfahren im Prinzip das gleiche geblieben, nur mit anderen Bauteilen aus der Elektronik. Und was früher aus einzelnen Bauelementen aufgebaut wurde, kann man heute aus Modulen zusammenstecken.

Der Geiger-Zähler ist auch im Programm des Projektes Digitale-Werkstatt-Biebertal.de vorgesehen. 10 Jahre nach Fukushima und xx-Jahre nach Tschermobil ist das Thema auch heute aktuell. Natürlich gibt es eine Überwachund seitens der Institutionen aber messen diese in ihrem Zuhause?

Zwei Ziele hat dieses Projekt:

  • Tatsächlich messen, wo Radioaktivität in unserer Umgebung vorhanden ist.
    Und manches Ergebnis der Messungen wird einen persönlich zum Nachdenken und Nachforschen anregen.
  • Interesse an der Technik und an den physikalischen Hintergründen wecken:
  • Neugierde, Forschergeist und Ingenieur-Denken fördern.

Für das aktuell zu bauende Meßgerät gibt es mehrere Bausätze, die mir bekannt sind:

  • Elektor
  • ecourous
  • TDM